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    Sportveranstaltungen

    „Sport“ ist ein wichtiges Konzept gegen Gewalt, Sucht und für die Integration von Jugendlichen verschiedenster Herkunft und unterschiedlichem Migrationshintergrund. Jugendliche halten sich abends und am Wochenende nicht zu Hause auf, verfügen aber häufig nicht über die finanziellen Mittel um kommerzielle Freizeitveranstaltungen wie Discos oder Kinos zu besuchen. Stattdessen halten sie sich an Plätzen oder an Bahnhöfen auf und entwickeln aus Langeweile ein problematisches Verhalten wie z.B. Gewalt, Alkohol- u. Suchtmittelmissbrauch, Vandalismus.
    Die aktuelle Lebenssituation der Jugendlichen ist darüber hinaus durch eingeschränkte Bewegungsräume, gesteigerte Leistungsanforderungen in Schulen und Ausbildung, veränderte Familienverhältnisse sowie dem Wertepluralismus gekennzeichnet.
    Junge Menschen haben heute mehr Freiräume als jemals zuvor. Dies bedeutet gleichzeitig eine höhere Anforderung an ihre Entscheidungsfähigkeit, um verantwortlich mit sich selbst und anderen umgehen zu können. Bei dem vielfältigen Angebot an Reizen und Entscheidungsmöglichkeiten brauchen Jugendliche Orientierungs- und Entscheidungshilfen.
    Aus diesen Gründen sind zentrale Themen: Prävention und Integration.
    Mannschaftssportarten wie Basketball, Fußball oder Volleyball sind dabei die grundlegenden Instrumente. Als Spieler oder Spielerinnen in frei gemischten Mannschaften und ohne Schiedsrichter wird von den Jungs und Mädchen ein hohes Maß an Selbstkontrolle, Akzeptanz des Anderen und konstruktiver Konfliktlösung verlangt.
    Dies in Turnhallen, in denen Alkohol und Drogen verboten sind. Den Jugendlichen wird aufgezeigt, dass es keine Suchtmittel braucht, um Spaß zu haben. Ihnen soll eine positive Lebenswelt aufgezeigt werden – unabhängig  von ihrer Herkunft, ihrem Geschlecht und ihrem sozialen Status.
    Die Sportveranstaltungen werden teilfinanziert über Mittel des Landes Baden-Württemberg.


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